Staatsexamen an der Krankenpflegeschule

Unter dem Prüfungsvorsitz von Judith Hofmann (Regierungspräsidium Darmstadt) und  Schulleiter Michael Chladik haben 14 Schülerinnen und Schüler des Jahrganges 2014 nach dreijähriger Ausbildungszeit ihr Staatsexamen in der Gesundheits- und Krankenpflege erfolgreich bestanden. Sehr erfreut zeigten sich alle Lehrer, Dozenten und die Schulassistentin sowie Praxisanleiter, Geschäftsführer, Pflegedienstleitung und der Betriebsratsvorsitzende des Kreiskrankenhauses über die Prüfungsresultate. 

Alle Absolventen konnten unter vielfältigen Angeboten von regionalen und überregionalen Einrichtungen des Gesundheitswesens ihre zukünftigen Arbeitgeber auswählen. Eine Teilnehmerin wird - aufbauend auf ihre Ausbildung - einen weiterführenden Studiengang besuchen. Das beste Prüfungsergebnis erzielte Jana-Marie Urban.

Die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/Innen sind:

Marco Albrecht (Wetzlar) - Christine Bauer (Waldbrunn) - Anna-Lena Büchler (Weilburg) -  Lisa-Maria Fertich (Weilburg) - Kathinka Heimen (Mengerskirchen) - Laura Hilpisch (Dornburg) - Lea Hothum-Bitsch (Runkel) - Julia Knauer (Weilburg) - Kevin Lean (Weilburg) - Darline Lenz (Löhnberg) - Talia Repp (Elz) - Jana-Marie Urban (Braunfels) - Denise Wagner (Solms) - Lea Wüst (Limburg)

Bewerbungsverfahren 2017

Die Ausbildungsplätze für Oktober 2017 sind alle vergeben und das Bewerbungsverfahren ist beendet. Gerne können Sie sich ab Herbst 2017 für den Ausbildungsbeginn 01.10.2018 bewerben.

Besuch von Kordula Schulz-Asche

Kordula Schulz-Asche (MdB, Bündnis 90 / Die Grünen) besuchte im Juni die Krankenpflegeschule und verschaffte sich einen Eindruck über den derzeitigen Stand der Ausbildung im Hinblick auf die bevorstehenden Änderungen des Berufsgesetzes und der damit verbundenen „generalistischen“ Ausbildung für die Berufe in der Pflege. Fr. Schulz-Asche ist u.a. examinierte Krankenschwester und seit 2013 Mitglied im 18. Deutschen Bundestag. Sie arbeitet dort aktiv im Ausschuss für Gesundheit und ist darüber hinaus Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft des Bundestages. Von 2003 bis 2013 war sie Mitglied des Hessischen Landtages (FR).

Vorankündigung Bildungsmesse des Hessencampus im Herbst 2017 

Weilburg, 17.11.2017, 16.00-20.00 Uhr, Wilhelm-Knapp-Schule in Weilburg

Limburg, 24.11.2017, 16.00-20.00 Uhr, Adolf-Reichwein-Schule in Limburg/Lahn

Weitere Informationen folgen zeitnah.

Großer Andrang am Tag der offenen Tür

Am Samstag, 14.01. standen die Türen der Schule für alle interessierten Bürger, Schulabgänger, Eltern, Ehemalige und Mitarbeiter der Praxisorte und der benachbarten Schulen offen. So konnten sich die Besucher u.a. Blutdruck, Puls und Blutzucker messen lassen und sich über den Beruf der Pflege, Fachweiterbildungen und weiterführende Studiengänge informieren. Ein Vortrag zweier Schülerinnen zu diesem Thema sowie die Demonstration der korrekten Händehygiene rundeten das Programm ab.

Auf besonders großes Interesse stießen auch die Besichtigungstouren durch die renovierten und modern ausgestatteten Räumlichkeiten der Einrichtung. In den Aufenthaltsräumen und der Schulküche konnte der Besuch mit Kaffee & Kuchen und dem Blick auf die Weilburger Schlosskirche sowie dem Lesen von aktueller Fachliteratur beendet werden.

Bewerbungen per E-Mail

Bitte beachten: Bitte bei Bewerbung per E-Mail sämtliche Unterlagen (eingescannte Zeugnisse, Anschreiben etc.) ausschließlich als ein gemeinsames pdf-Dokument zusenden.

Expertentag 2016 - Besuch der WKS

Im April besuchten die beiden Klassen 10 und 11 der BFS Gesundheit der Weilburger Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) die Krankenpflegeschule und das Krankenhaus. Ziel des sogenannten „Expertentages“ war, den Schülerinnen und Schülern durch langjährige und erfahrene Mitarbeiter sowie derzeitige Auszubildende einen Einblick in verschiedene Berufsbilder der Pflege & Gesundheit zu geben.

Die Schülerinnen und Schüler der WKS und die beiden begleitenden Lehrerinnen Angelika Schönborn und Monika Kröck erhielten so aus erster Hand eine praxisorientierte Vorstellung der Arbeitsbereiche einer Klinik und konnten über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Pflege informiert werden.

Michael Chladik, Leiter der Krankenpflegeschule, gab einen ersten Überblick über das Kreiskrankenhaus und die angegliederte Fachschule. Er hob besonders die Bedeutung der Ausbildung in Deutschland hervor, da diese im Vergleich zu anderen EU-Ländern einen hohen Praxisanteil aufweist.

Im Anschluss konnte Renate Michel, Lehrerin für Pflege, Kinaesthetics Trainerin & Case Managerin, anhand von praktischen Übungen natürliche Bewegungsabläufe der Kinästhetik geben und die Schülerinnen und Schüler erlebten, wie es sich anfühlt, wenn man sich über längere Zeit lange nicht bewegen kann. Ramona Idelberger, Fachkraft für Krankenhaushygiene verstand es, ein eher unspektakuläres Thema durch viele Beispiele spannend zu vermitteln. Antje Saverschel, Diätassistentin und Ernährungsberaterin, erläuterte den jungen Menschen, wie man mit Ernährung heilen kann und dass sich ihr Betätigungsfeld von  der Küche über die Beratung des einzelnen Patienten bis zur Gruppenschulung  erstreckt. Das Highlight für die WKS-Schüler war die praktische Anleitung durch den aktuellen Abschlusskurs der Krankenpflegeschule. In Kleingruppen erfuhren sie, wie man mit Hilfsmitteln umgeht, Thrombosestrümpfe anzieht, welche Folgen eine Diabeteserkrankung hat oder was passiert, wenn der Blinddarm entfernt wird. 

Christian Marek, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin, lieferte eine eindrucksvolle Demonstration seines Arbeitsgebietes und erläuterte, welche Weiterbildungsmöglichkeiten angestrebt werden können. Abschließend erläuterte Elmar Frink die verschiedenen Möglichkeiten eines Studiums nach erfolgreich abgeschlossener Pflegeausbildung.  

Der Expertentag ermöglichte den Teilnehmern durch eine sehr gute Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis genauere Vorstellungen und einen kleinen Einblick vom Arbeitsalltag im Gesundheitswesen zu bekommen. (KR/FR)

Krankenpflegeschule auf der „Do it“ 2016

Ausrichter der jährlichen „Do it“ ist die IHK Limburg, die Kreishandwerkerschaft und die Agentur für Arbeit. Außerdem wirken an der Ausrichtung die heimische Wirtschaft, die beruflichen Schulen, der Landkreis Limburg-Weilburg sowie die Städte Limburg und Weilburg mit.  

Am Messestand der Krankenpflegeschule herrschte großer Andrang und es konnten Fragen zur Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, zum Berufsbild und zum anschließenden Studium beantwortet werden. Dazu hatten sogar einige Schulklassen spezielle Bögen mit Fragen entwickelt, welche die Auszubildenden des Kreiskrankenhauses fachgerecht beantworten konnten. Im Rahmen der Kurzpraktika wurden anschließend gegenseitig Blutdruck-, Puls und Blutzuckerwerte ermittelt. Auch stand ein unterhaltsamer Wissenstest als „Mitmachrätsel“ zu verschiedenen menschlichen Körpervorgängen bereit. Auch für die Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule war es sehr interessant mit potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern in direktem Kontakt zu stehen.

Weiter Infos: www.doit-limburg-weilburg.de

Im Februar 2016 war die Fachschule bereits auf dem Gesundheitstag der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg vertreten. Auch dort konnten zahlreiche Informationen und Broschüren am Messestand weitergegeben werden.  In zwei Fachvorträgen zur Zukunft der Pflegeausbildung erschienen zahlreiche Schülerinnen und Schüler der ARS. Im Anschluss konnten dort alle Fragen beantwortet werden. 

 

Weilburger Krankenpflegeschülerin zur „Besten Schülerin in der Alten- und Krankenpflege 2016“ nominiert

Im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“ wurde unsere Schülerin Doreen Reifenberg aus Weilburg (Kurs 2013, Drittes Ausbildungsjahr) für den Vorentscheid am 27.11. in Köln nominiert. Schirmherren des Wettbewerbs sind Jens Spahn, Siegfried Huhn, Dr. Eckart von Hirschhausen und der DGQ e.V. (Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.). 

Auf dem Vorentscheid wird die Klausur des Bundeswettbewerbs 2016 geschrieben, ausgewertet und die Finalisten aus den einzelnen Ländern werden für den Endausscheid im März 2016 in der Bundeshauptstadt Berlin sofort bekanntgegeben. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Wertschätzung und Respekt gegenüber dem Menschen sind für eine gute Pflege unabdingbar. Ohne fachliche Kompetenz und Wissen um die Fähigkeiten, Ressourcen, Bedürfnisse und Probleme der pflegebedürftigen Personen und ihrer mitbetroffenen Bezugspersonen wird Pflege jedoch nicht erfolgreich sein!“ (Monika Krohwinkel, Professorin für Pflegewissenschaften). Ziele des Wettbewerbs sind u.a. die Stärkung des  Ansehens des Pflegeberufes in der deutschen Gesellschaft sowie das Hervorheben der qualitativ anspruchsvollen Arbeit in der Pflege und Betreuung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen. 

Zum Vorentscheid wird Doreen von den Mitschülerinnen und -schülern ihrer Klasse sowie von einem Lehrerteam begleitet und unterstützt. Los geht’s am Freitag, dem 27.11. mit dem ICE ab Limburg/Süd Richtung Köln. Wir wünschen viel Erfolg!

Zukunftsberuf Pfleger

Eine Website mit aktuellen Informationen rund um den Beruf der Pflege wurde jetzt vom „Boys-Day-Zukunftstag“ gestartet. Die Homepage wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen & Jugend und informiert Schulabgänger, Eltern und andere Interessierte über verschiedene Pflegeberufe, berichtet über den Berufsalltag von Pflegenden und bietet Tests zur persönlichen Eignung einer Ausbildung in den sozialen Berufen an. Im Downloadbereich können APPs und Broschüren heruntergeladen werden. 

Hintergrund der Kampagne ist der aktuelle Bewerbermangel in den sozialen Berufen und soll die Bedeutung dieser Berufe für den Gesundheitsbereich und die Gesellschaft herausstellen. Da die Nachfrage nach dem Arbeitsplatz Pflege vor allem bei den männlichen Schulabgängern bundesweit stark rückläufig ist, hat man sich dazu entschlossen der Kampagne den Namen „Zukunftsberuf Pfleger“ zu geben. (EF)

Weitere Informationen: www.zukunftsberuf-pfleger.de

 

Gesundheits- und Krankenpflegeschüler nehmen am Zeitungsprojekt „Zeitung und Ausbildung“ teil

„Zeitung und Ausbildung in Hessen“ fördert das sprachliche Ausdrucksvermögen und die Meinungsbildung bei Auszubildenden. Diese bekommen ein Jahr lang ein Abonnement der Tageszeitung von ihrem Arbeitgeber finanziert und nehmen an monatlichen Wissenstests teil. Für die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger der Kreiskrankenhaus Weilburg gGmbH gehören aber auch Gespräche mit ihren Patienten zur täglichen Arbeit.

„Ich liebe die Arbeit mit den Menschen. Es ist schön zu sehen, wie die Patienten wieder gesund werden und wieder lachen.“, so eine Schülerin. Unterstützung bei der Genesung erhalten die Patienten dabei durch Alltagsgespräche mit den Auszubildenden, welche im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung auf den verschiedenen Stationen des Krankenhauses eingesetzt werden und aktuelle Informationen unter anderem aus der Lokalzeitung erhalten. 

„Ich will schon vor dem Frühdienst die wichtigsten Nachrichten wissen“, „Ich kenne mich hier kaum aus und erfahre viel aus der Zeitung“. Aber auch medizinische Themen und der Sportteil erregen die Aufmerksamkeit der Schülerinnen. Im Unterricht beschäftigen sich die angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen regelmäßig mit aktuellen Zeitungsinhalten – zum Beispiel mit dem German-Wings-Flugzeugabsturz. Diskutiert werden z.B. die Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht oder gesundheitspolitische Themen.

Mehr über das Projekt: www.zeitung-und-ausbildung-in-hessen.de

Sehr gute Voraussetzungen für Pflegefachkräfte

Nach einer aktuellen Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) fokussiert sich der Fachkräftemangel ausnahmslos in allen Bundesländern. Pflegefachkräfte haben derzeit die besten Berufschancen und ein weiterer Anstieg des Fachkräftemangels ist kontinuierlich zu beobachten. Arbeitsplatz und Umfeld können so gezielt von qualifizierten Bewerbern ausgewählt werden (…).

(Quelle: BA und bpa)

Ein Beruf mit Zukunft - Studie der Fachhochschule Münster

„Ein Beruf mit Zukunft“ lautet der Slogan der Krankenpflegeschule Weilburg über die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Eine Tatsache ist, dass immer mehr Pflegekräfte für unsere zukünftige, alternde Gesellschaft benötigt werden und somit diese Aussage bestätigt wird. Oft verhindert aber das falsche Image des Berufes mit dem Glauben an eine schlechte Bezahlung, dass sich junge Menschen für diesen verantwortungsvollen Beruf entscheiden.

Dies hat jedoch eine Projektgruppe vom Fachbereich Gesundheit & Pflege der Fachhochschule Münster nun widerlegen können. Die Gehälter der beruflich Pflegenden seien niedrig, ist zum Beispiel eine sehr häufige Behauptung. Sie stimmt jedoch nicht, wie die Projektgruppe feststellte. Sowohl während der Ausbildung als auch im späteren Berufsleben sind die Verdienstmöglichkeiten weitaus besser als angenommen. Fachkräfte im Büro, im KFZ-Gewerbe oder in Arztpraxen verdienen durchschnittlich 500 Euro weniger als Pflegekräfte mit Staatsexamen und einer mehrjährigen Berufserfahrung. Außerdem müsse man die hervorragenden Fort-, Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten berücksichtigen, mit denen noch weitaus höhere Gehälter erzielt werden können. Leider werde auch kaum wahrgenommen, dass Pflegeberufe mittlerweile durch den Einsatz verschiedener Technologien im Bereich der Dokumentation, der Heil- und Hilfsmittel und der Medizinprodukte eine zusätzliche, abwechslungsreiche und interessante Komponente aufweisen.

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