Erste Räume werden genutzt

Das große Etappenziel bei der Erweiterung des Kreiskrankenhauses Weilburg ist erreicht: Am Dienstagnachmittag sind die Räumlichkeiten des ersten Bauabschnitts offiziell in Betrieb genommen worden. Mit mehr als fünf Millionen Euro ist die Sanierung und Erweiterung der Weilburger Klinik aktuell das größte Bauprojekt des Landkreises Limburg-Weilburg. Bis Ende des Jahres soll alles einsatzbereit sein.

„Das ist ein wichtiger Schritt nach vorne“, betonte Landrat Michael Köberle (CDU), der als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Kreiskrankenhauses die zahlreichen Gäste zur Inbetriebnahme der ersten fertiggestellten Räume im Anbau Süd begrüßte. „Trotz der derzeit boomenden Baubranche, häufig verbunden mit Terminverzögerungen, bin ich sehr froh, dass wir den ersten Bauabschnitt heute in Betrieb nehmen können. Auch, dass wir im Zeitplan liegen und bisher ohne Unfälle diese Maßnahme durchführen konnten, spricht für die gute Arbeit, die alle Beteiligten hier geleistet haben“, führte Köberle weiter vor seinen Zuhörern aus. Zu denen gehörten neben Krankenhausleitung, Chefärzten und anderen Mitarbeitern des Krankenhauses Beschäftigte des Architekturbüros Hamm & Partner und der beteiligten Baufirmen sowie Vertreter aus verschiedenen politischen Gremien des Landkreises und mehrere Bürgermeister umliegender Städte und Gemeinden.

„Ich möchte dem Architekturbüro Hamm sowie allen beteiligten Fachplanern und Firmen ganz herzlich für die bisherige zuverlässige Arbeit hier am Kreiskrankenhaus Weilburg danken“, fuhr Köberle fort und ergänzte mit einem Lächeln: „Es war wohl nicht immer einfach, wie ich gehört habe, insbesondere, was die notwendige vorübergehende Abschaltung der Stromversorgung betraf.“ Letztlich habe man aber unter Beteiligung der Leitstelle und des Gesundheitsamts des Kreises alle Probleme lösen können.

Der Landrat strich heraus, dass dieses Krankenhaus allen Akteuren in der Kreispolitik „eine Herzensangelegenheit“ sei. 

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Kreistag unserem Kreiskrankenhaus fünf Millionen Euro aus den Mitteln des Kommunalen Investitionsprogramms, gespeist aus Bundes- und Landesmitteln, zur Verfügung stellen konnte“, sagte Köberle und merkte an: „Diese Maßnahme bringt das Krankenhaus auch im Wettbewerb ein gutes Stück voran und bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger der Region eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur.“

Pflegedienstdirektor Stefan Eckert bestätigte die Aussage des Landrats, dass die Patientenversorgung durch die Bauarbeiten so gut wie nicht eingeschränkt worden sei. Die umfangreichen Bauarbeiten am Klinikgebäude seien „die Realisierung eines Meilensteins“, sagte Eckert und schob ein Lob an die politisch Handelnden nach: „Wir wollen uns noch einmal ausdrücklich bedanken für die sehr breite Unterstützung. Das ist nicht selbstverständlich.“

Architekt Michael Hamm berichtete von den Bauarbeiten, mit denen ein Anbau realisiert werde, der dem Krankenhaus zusätzlich etwa 1000 Quadratmeter Nutzfläche auf fünf Ebenen bringe. Zum größten Teil werde diese Fläche für die Erweiterung der Intensivstation, für weitere moderne Patientenzimmer und für Büroräume genutzt.

Bei einem ausgiebigen Rundgang durch die fertiggestellten Räume des Anbaus Süd hatten die Gäste Gelegenheit, sich selbst ein Bild zu machen.

Erschienen im Weilburger Tageblatt // Jürgen Vetter

 

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