Feierstunde Dr. med. Kuntz

Weilburg (mb). Am Tag seines Dienstantrittes, am ersten April, hatte das Weilburger Krankenhaus zu Ehren des neuen Chefarztes der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. med. Christian Kuntz, zu einem Empfang eingeladen. Dabei wurde auch die neue Oberärztin im Team, Dr. Heike Weber, herzlich willkommen geheißen. 

Zur Feierstunde begrüßte Geschäftsführer Peter Schermuly unter den Gästen Landrat Manfred Michel, Bürgermeister Hans-Peter Schick, den Landtagsabgeordneten Joachim Veyhelmann, niedergelassene Ärzte der Region, den Fördervereinsvorsitzenden Heinz Pfeiffer sowie die Chefärzte und leitenden Mitarbeiter der Klinik. 

„Das Glück kam auf uns zu in Gestalt von Dr. Kuntz“, freute sich der Landrat und Vorsitzender des Aufsichtsrates, Manfred Michel. Es seien schon viele Glückwünsche - auch von niedergelassenen Ärzten -  eingetroffen, dass das Weilburger Krankenhaus nun diesen hervorragenden Arzt gewinnen konnte.  

„Wir alle sind sehr froh darüber, dass damit ein wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung der Abteilung und damit zur Stärkung des Krankenhauses getan worden ist“, fuhr der Landrat fort, „danken möchte ich an dieser Stelle dem Geschäftsführer Peter Schermuly, der Dr. Kuntz von unserem Haus überzeugen konnte, sowie unserem OP-Leiter Axel Schmidt, der mit seinem sehr gut organisierten und gut ausgestatteten Operationsbereich trumpfte. Dass Sie zu uns in ein kleineres Krankenhaus kommen ist für mich ein Zeichen, dass wir bezüglich unserer Infrastruktur, die in den letzten Jahren aufgebaut wurde, nicht schlecht aufgestellt sind. Als Notfallkrankenhaus ist unser Standort auch in Zukunft unverzichtbar“. Engagierte und motivierte sowie gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sowie ein engagierter Förderverein würden das Rückgrat der Klinik bilden, die auch in der Bevölkerung einen sehr guten Ruf genieße.  

Der ärztliche Direktor Dr. Joachim Sturm hatte ebenfalls Worte des Dankes, auch an den ausgeschiedenen Dr. Hans-Walter Müller sowie an den Aufsichtsrat, der weitere Investitionen für den Ausbau der Abteilung genehmigt habe. Namens der Stadt Weilburg dankte Bürgermeister Hans-Peter Schick: „Unser Krankenhaus  ist lebensnotwendig für die Menschen unserer Heimat und nimmt eine Spitzenposition in der Stadt Weilburg ein“. Namens der niedergelassenen Ärzte überbrachte Peter Schermuly die Grüße des Arztes Dr. Freitag: Trotz früherer Distanzen und Diskrepanzen sei man  in den letzten Jahren näher zusammengerückt, und die beiden Gesundheitsnetze der Region seien auf dem richtigen Weg. 

„In allem Neuen lebt ein Zauber inne“, sagte schließlich Dr. Christian Kuntz, der bis zum 31. März als Chefarzt der Chirurgie in Wetzlar tätig war. Er habe  gute Erinnerungen an seine Kindheit, in der er viel Zeit  auf dem Bauernhof der Großeltern  in einem kleinen Ort in der Pfalz verbracht habe. Seine „Erdverbundenheit“ sei ihm bis heute geblieben, und er freue sich nun auf die Zeit in Weilburg, im „Krankenhaus im Grünen“. Und er freue sich auf ein Team, das für seinen kollegialen und harmonischen Zusammenhalt bekannt sei. Schließlich sei er früher auch ein begeisterter Mannschaftssportler im Handball gewesen.

Positiv überrascht sei er über die Rahmenbedingungen für den Betrieb einer Allgemein- und Viszeralchirurgie auf hohem Niveau gewesen sowie die Anwesenheit eines Facharztes für Anästhesie und einer CT Bereitschaft rund um die Uhr (24 Stunden). Dies sei heute keine Selbstverständlichkeit mehr und würden das Krankenhaus Weilburg sehr positiv auszeichnen, begründete er seine Entscheidung. „Ich kann mir Vieles hier an Weiterentwicklung vorstellen: so die Schilddrüsenchirurgie und  Magenchirurgie auszubauen und auch Leberchirurgie durchzuführen,“  sagte Dr. Kuntz. Die Schmerztherapie sei ihm ebenfalls sehr wichtig. In der Onkologie und Strahlentherapie beispielsweise könne er sich eine gute Vernetzung mit den Kliniken in Limburg und Wetzlar vorstellen. „Ich bin seit vielen Jahren ein vernetztes Arbeiten – auch besonders mit den niedergelassenen Ärzten - gewohnt und möchte dies im Landkreis Limburg-Weilburg fortsetzen im Sinne unserer Patientinnen und Patienten," so Dr. Kuntz.

Dieser Artikel ist am 07.04.2015 im Weilburger Tageblatt erschienen.

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