Heinz Pfeiffer erhält den Landesehrenbrief

Die Feierstunde anlässlich „20 Jahre Förderverein Kreiskrankenhaus Weilburg“ in der Klinik bot den passenden Rahmen für diese Ehrung. Gekommen waren weiterhin von den Mitbegründern des Fördervereins Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) und die Altbürgermeister Kurt Leuninger und Hermann Hepp, weiterhin Weilburgs künftiger Bürgermeister Johannes Hanisch (CDU), Altlandrat Manfred Fluck, der Erste Stadtrat Hartmut Eisenträger (CDU) und Ortsbeirätin Margrit Eisenträger (CDU) sowie die drei heimischen Landtagsabgeordneten Tobias Eckert (SPD), Andreas Hofmeister (CDU) und Joachim Veyhelmann (CDU). Und natürlich fehlten auch Ärzte und Mitarbeiter der Klinik nicht sowie Partner aus dem Gesundheitsbereich.

„Wir sind auf unser kleines Haus stolz“

„Wir sind auf unser ,kleines Haus im Grünen‘ stolz“, sagte Helmut Jung, „besonders im Bereich der medizinischen Versorgung, der Pflege und der Hygiene – und dies sogar als Vorbilder. Und während wir Viren verhindern, ist Heinz Pfeiffer bemüht, Viren zu verbreiten und die Region anzustecken: nämlich mit dem Virus der Begeisterung und Identifizierung mit unserem Krankenhaus“.

Der Förderverein sei in den vergangenen 20 Jahren zu einem nicht mehr weg zu denkenden Teil des Krankenhauses geworden. Fast 400 Mitglieder würden die Bedeutung des Vereins genauso dokumentieren wie auch das akquirierte Spendenaufkommen in Höhe von rund 400 000 Euro für wichtige Anschaffungen. Auch habe sich der Förderverein bei wichtigen Fragen rund um das Krankenhaus eingemischt.

Pfeiffer blickte ebenfalls zurück: „Vor 20 Jahren hatte das Kreiskrankenhaus ein Imageproblem. Hinzu kam die landesweite Diskussion um Bettenabbau, Klinikzusammenlegungen und sogar Schließungen. Diese bedrohliche Situation für das vergleichsweise kleine Krankenhaus gab den Anstoß, mit einem Förderverein mitzuhelfen, dass diese wichtige Einrichtung für die Menschen im Weilburger Raum und darüber hinaus erhalten bleibt“. Und an dieser Stelle richtete der Vorsitzende einen besonderen Dank an Hans-Peter Schick, der die Gründung des Vereins vorangetrieben hatte.

Heute genieße das Kreiskrankenhaus Weilburg einen hervorragenden Ruf. Das würden alljährlich die Befragungen der verschiedenen Krankenkassen zur Patientenzufriedenheit beweisen. „Die Klinik im Grünen“ erreiche dabei in Mittelhessen Spitzenergebnisse.

Der Geschäftsführer des Krankenhauses, Peter Schermuly, schilderte die Entwicklung des Krankenhauses und die stetig härter werdenden Rahmenbedingungen. Und wie wichtig es sei, dass die Klinik unter kommunaler Trägerschaft bleibe. Denn nur so könne der Erlös wieder in die Patientenversorgung fließen und nicht auf privaten Profit ausgerichtet sein.

Der Geschichte der Weilburger Krankenhausversorgung sowie der Bedeutung von Krankenhaus und Förderverein widmete sich Bürgermeister Hans-Peter Schick in seiner Ansprache. Gesundheit sei eines der zentralen Themen des 21. Jahrhunderts, und die medizinische Versorgung eine zentrale Position der Stadtentwicklung. Das Kreiskrankenhaus Weilburg sei mit seinen rund 500 Arbeitsplätzen, seinen Patienten und Leistungen ein Aktivposten für die Stadt und ein Segen für Stadt und Region. Und der Förderverein stelle eine unverzichtbare Kraft für Krankenhaus und Heimatregion dar.

Bei allem Grund zur Freude gab es doch auch einen traurigen Moment: Vorstandsmitglied Friedhelm Bender sprach über Hermann Klaus, der ebenfalls dem Vorstand angehört und zur Zeit aufgrund einer schweren Erkrankung um sein Leben kämpfe. Alle drücken ihm die Daumen. (mb)

Weilburger Tageblatt vom Sonntag, 14. Mai 2017

 

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